MPSP Equal Opportunity Program

MPSP Equal Opportunity Program

Wissenschaft ist "verzerrt". SpitzenwissenschaftlerInnen sind immernoch überwiegend männlich und weiß - obwohl Studien zeigen, dass diverse Teams produktiver und kreativer sind, und ein besseres Arbeitsklima haben. Die Photonik ist hier leider keine Ausnahme. Laut der American Physical Society werden nur etwas mehr als 20% der Doktortitel in den Bereichen Physik und Ingeneurwesen an Frauen vergeben [1]. Und nach Angaben des American Institute of Physics sind nur 18% aller PhysikprofessorInnen weiblich [2].

Aber das heißt nicht, dass wir das nicht ändern können!

Ziel der Max Planck School of Photonics ist es, herausragende Studierende aller Geschlechter, Nationalitäten, ethnischer und sozialer Hintergründe, sexuellen Orientierungen und körperlichen Fähigkeiten in unser Programm aufzunehmen. Im Rahmen unsereres "Equal Opportunity Programms" ermutigen wir vor allem Bewerbungen von Menschen, die in der Wissenschaft unterrepräsentierten Gruppen angehören.

WAS WIR TUN, UM CHANCENGLEICHHEIT ZU GEWÄHRLEISTEN:

"Exzellenz" bedeutet für uns nicht nur wissenschaftliche Expertise, sondern auch soziale Netzwerkkompetenz. Deshalb prüfen wir diese Fähigkeiten auch in unserem Bewerbungsverfahren.

Wir suchen Potential - unabhängig von Eurem Hintergrund. Wir sind uns bewusst, dass es in manchen Regionen dieser Welt schwieriger ist, Talente zu entwickeln und zu stärken. Das berücksichtigen wir im Auswahlverfahren.

Eine (körerliche) Einschränkung durch eine Behinderung soll auf keinem Fall Eurer Karriere im Weg stehen. In Deutschland sind wir nicht nur gesetzlich dazu verpflichtet, Euch (finanziell) zu unterstützen, wenn Ihr besondere Hilfe benötigt - es iliegt uns auch am Herzen.

25% unserer Stipendien sind für herausragende Frauen reserviert. Das heißt, um diese Stipendien konkurrieren nur weibliche Bewerberinnen. [Um die restlichen 75 % konkurrieren alle BewerberInnen mit gleichen Chancen].


EURE KONTAKT PERSONEN:

Natürlich können sich alle BewerberInnen mit uns in Verbindung setzen und Fragen zu ihrem Bewerbungsverfahren stellen.

Da uns das Thema Gender Diversity besonders am Herzen liegt, können sich weibliche & diverse Interessierte zusätzlich an Dr. Julia Hengster, unsere zentrale Koordinatorin, wenden. Sie ist selbst Physikerin und beantwortet gerne mögliche Fragen zu Eurer Karriereentwicklung.

Julia Hengster

Julia Hengster

Central Coordinator
Fraunhofer Institute for Applied Optics and Precision Engineering IOF

Wenn Ihr eine körperliche Behinderung habt und Euch fragt, wie Chancengleichheit im Bewerbungsverfahren und im Promotionsalltag sichergestellt werden kann, könnt Ihr euch an unsere Gleichstellungsbeauftragte Dr. Anna Späthe wenden:

Anna Späthe

Anna Späthe

Finance Coordinator
Friedrich Schiller University Jena

 


[1] Link zur Quelle

[2] Link zur Quelle

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